Ohne digitale Transparenz keine sichere Industrie 4.0

08.05.2018Auto & ProduktionFeatured Article

von Klaus Mochalski

Industrie 4.0 bedeutet effizientere Produktionsabläufe und mehr Flexibilität. Die stärkere Vernetzung stellt Betreiber jedoch auch vor zwei Herausforderungen: Zum einen werden die Steuernetze der Fertigung immer komplexer.


Die Transparenz geht verloren. Vielfältigste Komponenten mit unterschiedlichen Konfigurationen sowie Engpässe bei der Netzwerkkapazität erhöhen die Störanfälligkeit der Produktion. Das gilt umso mehr bei Echtzeitabläufen, bei denen selbst kleinste Verzögerungen zu Produktionsausfällen führen können. Zum anderen ist die Fertigung immer irgendwo mit dem Internet verbunden – und sei es durch einen angeschlossenen Drucker der Büro-IT. Damit rückt die Produktion in den Fokus professioneller Attacken mit unbekannten Angriffsmustern. NotPetya und WannaCry waren nur zwei Vorfälle, gegen die Firewall & Co. machtlos waren.

Um die Anlagenverfügbarkeit und damit die störungsfreie Fertigung sicherzustellen, sollten Unternehmen deshalb ihren Blick verstärkt auf ein vollständiges Monitoring mit Anomalieerkennung richten. Die automatische Anomalieerkennung erkennt alle Störungen innerhalb des Steuernetzes. Sie erkennt, meldet und analysiert alle Netzteilnehmer und zirkulierenden Datenpakete in Echtzeit. So gewinnen Betreiber nicht nur vollständige digitale Transparenz, um die Prozesse eff ektiv zu lenken. Verdächtige Aktionen erhalten zudem eine Risikobewertung. Das erlaubt eine umgehende Priorisierung von Gegenmaßnahmen – bevor die Produktion betroffen ist.
 

Klaus Mochalski Klaus Mochalski
CEO
Rhebo GmbH

www.rhebo.com

 

 

Dieser Beitrag ist Teil der aktuellen Ausgabe des Handelsblatt Journals „Die vernetzte Industrie – digital, smart, integriert“, das Sie hier erhalten können